Woran ein Vermieter bei der Abnahme entlanggeht
Gerechnet
Eine Abnahme läuft fast immer nach demselben Muster: Raum für Raum, dann Nebenräume, dann Zähler und Schlüssel. Der Blick geht dabei zuerst nach unten und dann an die Wände. Boden, Sockelleisten, Fensterbänke und Türblätter sind die Stellen, an denen ein Auszug sichtbar wird.
Danach kommen die Punkte, an denen Streit entsteht: Dübellöcher, Bohrlöcher in Fliesen, Klebereste von Haken, Spuren von Möbeln auf hellem Boden, eine Duschkabine mit Kalk. Was davon Ihre Sache ist, hängt am Vertrag und an der Frage, ob es sich um normale Abnutzung handelt oder nicht.
Am nüchternsten kommen Sie durch die Abnahme, wenn Sie vorher selbst einmal genauso durch die Wohnung gehen. Notieren Sie, was auffällt, und machen Sie Fotos. Wer die Mängel selbst benennt, verhandelt ruhiger als jemand, der sie zum ersten Mal hört.